|
In Adelaide war ich nur einen Tag, der wurde aber ausgefuellt mit einer Tour zu 5 Weinereien. Keine Angst, zum Teil waren die gar nicht gut, somit war der Blutgehalt im Alkohol nicht allzuhoch. Am Dienstag gings dann auf ins Outback. Wir sind eine lustige kleine Gruppe gewesen, 1 Franzose, 1 Japaner, 4 Englaender, 1 Trainee aus Australien, 1 Oesterreicherin (i) und natuerlich unser Guide. Wir 9 Personen hatten einen 18 Sitzer Bus, den haben wir und die vom Guide gekauften Snacks locker ausgefuellt. Unser 1 Tag ging durch einen Nationalpark und nach etlichen Stops (was es hier so alles zu sehen gibt... verlassene Homestads aus dem 19 Jhdt... verlassen deswegen, weil leider doch kein Wasser war) sind wir in Williams Creek gelandet. Hier hatten wir in einem zugigen Zimmer, die eindeutig kaelteste Nacht.... so gefroren habe ich schon ewig nimmer. Wir haben Coober Pedy gesehen, hier dreht sich alles ums OpalMining und die "Weissen" wohnen Underground. Dh. man sieht den Eingang der Haeuser und dann auf den Huegeln kleine "Kamine", das sind dann die Luftloecher. Hier hatten wir eine Fuehrung durch die City und dann durch das Museum... in der Stadt ist es nun verboten, nach Opalen zu graben, aus dem simplen Grund, dass Leute in die Schaechte gefallen sind, es gibt dann fuer diese leider keine Hilfe mehr. Das Schuerfen ist nur mehr ausserhalb der Stadt erlaubt und es duerfen nur Privatpersonen hier nach Opal suchen. Wir haben wir "Underground" geschlafen, in einem riesigen Bunk (ich habe versucht die Betten zu zaehlen... habs aber vergessen, jeder von uns hatte also genug Platz). Die Naechte im Outback haben wir am Lagerfeuer in Swags verbracht. Fuer alle die noch nie in Swags geschlafen haben, es ist eine Art Schlafsack ueber dem Schlafsack, die schoen warm haelt und man kann absolut supergenial den Sternenhimmel beobachten. Wir sahen den Sonnenaufgang am Uluru (Ayers Rock) mit Blick auch auf Kata Tjuta (die Olgas), wir sahen den Sonnenuntergang am Uluru - natuerlich von einer anderen Stelle aus, eine Wanderung ins "Blow Wind Valley", eine Wanderung rund um den Uluru und noch eine Wanderung auf den "Kings Canyon". Es war so unbeschreiblich, besser ich erzaehls euch dann mit den Bildern. Mit den wilden Tieren hatten wir Glueck, in der Nacht hoerten wir die Dingos rund um die Camps heulen, wir hatten 2 Meetings mit der Redbuck Spider - kann durchaus toedlich sein, wenn man zu viele Bisse abbekommt, aber wir haben diese Gottseidank immer rechtzeitig gesehen und dann immer wieder grosses Gelaechter vor dem Schlafengehen, bei der Swagkontrolle, ob sich eh kein Tierchen eingenistet hat. In Alice Springs hiess es dann leider Abschied nehmen von diesen lustigen Leuten, am naechsten Tag hat schon der Flieger auf mich gewartet, um mich nach Cairns zu bringen.
|